Donnerstag, 1. Januar 2015

31.12.14 - Ein Sack Reis

Morgens eine etwas eigentümliche Erfahrung. Die Einheimischen sprechen an sich Englisch. Allerdings haben sie große Schwierigkeiten, harte Konsonanten oder mehrere Konsonanten am Stück korrekt auszusprechen. Beim morgendlichen Briefing erkläre ich etwas auf Englisch. Juway bemerkt wohl, daß sie micht nicht alle verstanden haben. Also wiederholt sie es in dem hier üblichen (aus meiner Sicht „schlechten“) Englisch – und sie verstehen es alle!!!

Zwei  Delegierte der Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften besichtigen die ETU.

Als Weihnachten vorbei war, erfuhren wir, daß es in Liberia üblich ist, daß Arbeitgeber ihren Mitarbeitern einen halben Sack Reis schenken. Damit war es dann natürlich zu spät. Deshalb wird die Aktion zum Jahreswechsel hin mit einem ganzen Sack Reis, den jeder Mitarbeiter erhält, nachgeholt. Beeindruckend, wie manche so einen 25kg Sack auf dem Kopf nach hause tragen!




Da im Land nach wie vor Ausgangssperre herrscht, feiern wir den Jahreswechsel im Innenhof des Hotels. Ein mitreißender Auftritt einer Trommel- und Tanzgruppe steht programmlich im Mittelpunkt. Der Chef der Truppe erläutert die verschiedenen vorgeführten Tänze. Ich liebe diese Rhythmen und Gesänge einfach! Danach spielt eine Band. Um 23:00 Uhr versuche ich in Deutschland anzurufen, da dort das neue Jahr ja bereits eine Stunde  früher begann. Klappt leider nicht. Natürlich wird auch aufs neue Jahr angestossen. 

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