Zusammen mit dem medizinischen Team (Krankenschwestern und
Ärzte) üben wir heute ein paar Szenarien wie die Aufnahme eines Verdachtsfalls
und die Behandlung und Blutabnahme samt sicherer Verpackung der Blutprobe. Da
in der Blutprobe der Virus enthalten sein könnte, muß auch hier mit äußerster Vorsicht und
Chlorlösung vorgegangen werden.
In Liberia ist es wohl üblich, daß der Arbeitgeber für die
Mahlzeiten seiner Angestellten aufkommt. Deshalb wird heute mal ein „Caterer“
getestet. Die „Catering-Firma“ sind vier
Frauen, die gekocht haben: Reis mit Fisch oder Hähnchenschenkel in einer grünen
Soße mit was grünem drin (ähnlich wie Spinat, sie nennen es "Greens"). Ich esse selbstverständlich mit: Schmeckte
sehr lecker und toll würzig! Ich kann noch ein paar Fotos von der Essensausgabe
und den herrlich bunt gekleideten Köchinnen machen bevor jemand mit OP-Hemden
kommt und darauf besteht, daß die Damen sich damit bekleiden und Handschuhe zur
Ausgabe tragen sollen. Hygienisch voll in Ordnung, optisch ein Verlust.
Mein Dienstplan nimmt Gestalt an – wird aber wohl Sonntag,
bis ich ihn endgültig fertig habe...
Abends kommen neue Helfer, die andere Helfer ablösen.
Irgendwann wird mich jemand ersetzen. So ist der Kreislauf...

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