Dienstag, 16. Dezember 2014

12.12.14 - Anreise

Ausschlafen ist auch heute nicht dran: Heute klingelt der Wecker um fünf. Das Taxi kommt kurz nach sechs Uhr und bringt uns zum Flughafen. Dort kurz etwas frühstücken um dann einzuchecken. Hier treffen wir auch auf vier Angehörige der Bundeswehr mit demselben Ziel. Einerder Soldaten kommt aus meiner (schwäbischen) Heimat und landen schnell bei meinem Lieblingsthema: „Original schwäbische Seelen“ gibt es nur in Schwaben!  (Kleiner Insider)

In Brüssel treffen wir auf eine Rotkreuzdelegierte aus Finnland, die für die Föderation (IFRC) zusammen mit einem Schweizer die Logistik in Monrovia organisieren soll. Auch von anderen Hilfsorganisationen sind Helfer im Flugzeug, mal mehr mal weniger offensichtlich. Neben mir sitzt ein Trinkwasserspezialist aus Kenia, der für drei Monate in Liberia im Einsatz sein wird.


Mit leichter Verspätung landen wir in Monrovia. Nach dem Verlassen des Flugzeugs werden wir vor dem Flughafengebäude aufgefordert, die Hände zu waschen und unsere Körpertemperatur via Infrarotthermometer messen zu lassen. Auch kriegen wir ein Infoblatt über Ebola ausgehändigt.  Nach den Einreiseformalitäten werden wir von unserem Leiter, Christian, sowie dem verantwortlichen Arzt der Bundeswehr in Empfang genommen und zum Standort gefahren. Nach den Empfangsformalitäten und einem Abendessen bin ich eigentlich nur noch müde...

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