Ausschlafen ist auch heute nicht dran: Heute klingelt der
Wecker um fünf. Das Taxi kommt kurz nach sechs Uhr und bringt uns zum
Flughafen. Dort kurz etwas frühstücken um dann einzuchecken. Hier treffen wir
auch auf vier Angehörige der Bundeswehr mit demselben Ziel. Einerder Soldaten
kommt aus meiner (schwäbischen) Heimat und landen schnell bei meinem
Lieblingsthema: „Original schwäbische Seelen“ gibt es nur in Schwaben! (Kleiner Insider)
In Brüssel treffen wir auf eine Rotkreuzdelegierte aus
Finnland, die für die Föderation (IFRC) zusammen mit einem Schweizer die
Logistik in Monrovia organisieren soll. Auch von anderen Hilfsorganisationen
sind Helfer im Flugzeug, mal mehr mal weniger offensichtlich. Neben mir sitzt
ein Trinkwasserspezialist aus Kenia, der für drei Monate in Liberia im Einsatz
sein wird.
Mit leichter Verspätung landen wir in Monrovia. Nach dem
Verlassen des Flugzeugs werden wir vor dem Flughafengebäude aufgefordert, die
Hände zu waschen und unsere Körpertemperatur via Infrarotthermometer messen zu
lassen. Auch kriegen wir ein Infoblatt über Ebola ausgehändigt. Nach den Einreiseformalitäten werden wir von
unserem Leiter, Christian, sowie dem verantwortlichen Arzt der Bundeswehr in
Empfang genommen und zum Standort gefahren. Nach den Empfangsformalitäten und
einem Abendessen bin ich eigentlich nur noch müde...
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